Münster – Stadt der Zuflucht

Bündnis für Zuflucht

28. Dezember 2018
von Nora Schomacher
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Un Paese di Calabria – Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Wann? Mittwoch, 9.1.2019, 20 Uhr
Wo? Cinema und Kurbelkiste, Warendorfer Str. 45-47

1998:

Das Dorf Riace an der Küste Kalabriens war lange gezeichnet von den Spuren der starken Auswanderung in die Städte des Nordens und in die reichen Länder: verfallene Häuser und verlassene Ländereien prägten das Bild des aussterbenden Dorfes. Eines Tages im Sommer läuft ein Schiff mit zweihundert Kurd*innen am Strand auf, und das Dorf, vorweg Bürgermeister Domenico Lucano, entscheidet, dass die leer stehenden Häuser diesen für zwei Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Mit den neuen Bewohner*innen ziehen das Leben und das Glück wieder ein in Riace. Und auch die Nachbardörfer werden aktiv.

Der 2016 gedrehte Film Un Paese di Calabria zeigt, wie ein positives Zusammenleben, das von Solidarität und Toleranz geprägt ist, durch eine engagierte Politik und eine offene Gemeinschaft möglich wird.

 

2018:

Der Wind hat sich gedreht. Bürgermeister Lucano wird vorgeworfen, Scheinehen mit Migrant*innen arrangiert und die Müllabfuhr des kalabrischen Dorfes ohne Ausschreibung an eine Geflüchteten-Kooperative vergeben zu haben. Dabei ist bekannt, dass die offiziell ausgeschriebenen Aufträge für die Müllabfuhr in der Regel der Mafia „gegeben“ werden. Das vom rechten Lega-Chef Matteo Salvini geführte römische Innenministerium verfügte außerdem, Riace aus dem staatlich finanzierten Netz von Betreuungsprojekten für Asylbewerber auszuschließen. Damit bekommt die Gemeinde kein Geld mehr für die Flüchtlingshilfe. Lucano muss sich von Riace fernhalten, das Verfahren gegen ihn läuft weiter. Wer auch immer den Anstoß gab, um Lucano aus dem Verkehr zu ziehen: Innenminster Salvini bemüht sich kaum, seine Zufriedenheit darüber zu verbergen. Es sieht so aus, als wolle die rechte Regierungskoalition aus Lega Nord und 5 Sterne ein Exempel statuieren, nachahmungswillige Orte in Italien abschrecken und ihren flüchtlingsfeindlichen Kurs verstärken, der sich zunehmend auch gegen Menschen richtet, die Geflüchtete unterstützen. Und dies ist nur ein Teil der Repressionswelle, die aktuell in Italien unter Salvini wütet.

 

Wir möchten im Anschluss an den Film auf diese aktuellen Entwicklungen eingehen sowie über Konsequenzen und Handlungsoptionen vor Ort diskutieren.

 

Eintritt auf Spendenbasis.

 

Eine Veranstaltung von:

Münster – Stadt der Zuflucht, Seebrücke Münster, Eine Welt Netz NRW, Eine Welt Forum Münster und dem Integrationsrat der Stadt Münster in Kooperation mit Cinema & Kurbelkiste.

 

27. Dezember 2018
von Nora Schomacher
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Kleine Hosen für große Hilfe – Spendenaktion für Lesbos

Kleine Hosen für große Hilfe – Spendenaktion für Lesbos

WAS? Hosenspenden für die Hilfsorganisation Lighthouse Relief für geflüchtete Menschen auf Lesbos.

WANN? Beginn: 10.12.2018 | Ende: 31.01.2019

Unterstütze auch DU die schutzsuchenden Menschen auf Lesbos und spende deine JEANS, JOGGER, LEGGINGS, oder KORDHOSE.. Wir suchen besonders die Größen XS und S sowohl bei Männer als auch Frauenhosen. Medium Größen werden auch gerne entgegengenommen, nur bei L-Größen ist Vorrat noch größer als der Bedarf, weshalb wir dich bitten, diese nicht abzugeben.

Seit September 2015, organisiert und gewährleistet die Nichtregierungsorganisation Lighthouse Relief eine Erstversorgung für die Frauen, Männer und Kinder, die im Norden der griechischen Insel Lesbos ankommen. Jede*r einzelne*r hat eine lange und schwierige Reise hinter sich, wenn das Schlauchboot endlich Europa erreicht. Die oft einzige Kleidung der Menschen ist meist nass und kalt, da sie die letzten Meter durchs Meer gehen oder teilweise schwimmen müssen, um das sichere Land zu erreichen. Besonders im Winter ist das ein großes Problem, wenn die Temperaturen nachts bis auf 0°C fallen können.

An diesem Punkt kommen die Helfer*innen und Unterstützer*innen von Lighthouse Relief ins Spiel, indem in einem eigens betriebenen Kurzzeit-Camp jede Person trockene und warme Kleidung erhält. Bis November 2018 wurden in diesem Camp mehr als 6.100 Personen beherbergt. Das heißt: 6.100 Schuhe, 6.100 Hosen, 6.100 Pullover. Alle Kleider sind Spenden von ehemaligen Helfer*innen, kooperativen Unternehmen, oder anderen Organisationen, die sich für den Schutz von geflüchteten Menschen einsetzen.

WIE?
Anlaufstelle für deine Spenden:
Büro des Integrationsrats
Stadthaus 2, Ludgeriplatz 4-6
48151 Münster

Öffnungszeiten:
Dienstag: 9 – 13 Uhr
Mittwoch: 13 – 16.30 Uhr
Donnerstag: 13 – 18 Uhr
Freitag: 9 – 13 Uhr

Lighthouse Relief: https://www.lighthouserelief.org/

27. Oktober 2018
von Julia SB
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Mahnwache: Solidarität mit Riace – 3.11., 11 Uhr, Überwasserkirche

„Riace kann man nicht verhaften! – Riace kann man nicht aufhalten!“

Geflüchtete Menschen bekommen ein neues Zuhause, ein aussterbendes Dorf bekommt neue Bewohner, und der Staat spart Geld: Dies ist die erfolgreiche Geschichte von Riace in Kalabrien, der nun durch die rechte Regierung in Italien ein Ende gesetzt werden soll.

Seit 1998 ein Schiff mit 200 kurdischen Menschen vor der Küste von Riace ankam, sind Hunderte von Menschen aus Afghanistan, dem Irak und Eritrea dort aufgenommen worden, wurden in leerstehende Häuser einquartiert, lernten italienisch, bekamen Arbeit. Die Schule wurde wieder geöffnet, es entstanden Cafes und Geschäfte, es kamen Touristen.

Der Bürgermeister von Riace, Domenico Lucano, erhielt eine Sondergenehmigung von der Regierung für sein Aufnahmemodell – und lange Jahre viel Anerkennung im In- und Ausland.

Das will die rechstsextreme Regierung, allen voran Innenminister Salvini von der Lega Nord, nun beenden, offenbar um zu verhindern, dass weitere Städte sich dem Beispiel von Riace anschliessen (was zum Teil schon erfolgt ist).
In Italien gibt es zahlreiche Solidaritätsveranstaltungen für Riace und seinen Bürgermeister, für den 10. November ist eine weitere große Demonstration in Rom geplant.

„Münster – Stadt der Zuflucht“, „Seebrücke Münster“ und andere Initiativen protestieren mit einer Mahnwache gegen diese flüchtlingsfeindliche Politik und die zunehmende Kriminalisierung von Flüchtlingshelfer*innen.

Wann? Samstag, 3. November, 11-13.00 Uhr

Wo? Überwasserkirchplatz

Unterstützung willkommen!

6. August 2018
von Nora Schomacher
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Appell aus der Zivilgesellschaft: Für eine Aufnahme Seenot-Geretteter in Münster

Wow, das hätten wir uns nicht träumen lassen… Liebe Freund*innen, ganz herzlichen Dank an jede*n Einzelne*n von Euch für diesen so kurzfristigen wie großartigen Ausdruck von Mitmenschlichkeit und Solidarität!!! Vor drei Tagen haben wir Euch angeschrieben und um Unterzeichnung unseres Appells aus der Zivilgesellschaft gebeten. Mehr als 150 ehrenamtlich, gesellschaftspolitisch oder anderweitig engagierte Einzelpersonen und fast 30 Arbeitsgruppen sind diesem spontanen Aufruf am Wochenende gefolgt!

Ihr alle habt uns rückgemeldet, dass Ihr den jüngsten Aussagen von OB Lewe und der Münsteraner CDU widersprecht! Gemeinsam glauben wir, dass sich Münster solidarisch mit Seenot-Geretteten zeigen sollte und dass es in der historischen Verantwortung der Stadt des Westfälischen Friedens liegt, in Not geratene Geflüchtete aufzunehmen! Hiermit veröffentlichen wir unseren Appel aus der Zivilgesellschaft mit den Erstunterzeichnungen.

… und das ist erst der Anfang! Mit den bisherigen Unterschriften haben wir uns heute an die Presse gewandt. Aber wir wollen weitere Unterschriften sammeln! Von jetzt an ist unsere Gegenstimme in der kommunale Debatte öffentlich – berichtet Euren Freund*innen und Kolleg*innen davon, teilt sie in den sozialen Medien! Schickt uns weiter Eure Unterzeichnungen als Einzelpersonen und/oder Gruppen an: stadt-der-zuflucht-ms@gmx.net. Am 19.9. stellen wir im Stadtrat die Einwohner*innenfrage, wie sich die „Friedensstadt“ Münster der rheinischen Initiative anschließen und nach dem Vorbild von Köln, Bonn und Düsseldorf Seenot-Gerettete aufnehmen kann!

Zur Beantwortung dieser Frage soll unser Appell einen kraftvollen Beitrag aus der Zivilgesellschaft leisten! Schon der Verein Eine Welt Netz NRW hatte zuvor zahlreiche Unterschriften bzgl. einer Aufnahme Seenot-Geretteter gesammelt! Durch unseren Appell stellen wir uns darüber hinaus noch einmal explizit und gemeinsam gegen die Aussage des Oberbürgermeisters, eine weitere Aufnahme sei der Bevölkerung „kaum zu vermitteln“.

Über alle Informationen zum Thema halten wir Euch auf dem Laufenden.

Machen wir Münster zu einem echten Ort der Solidarität und zu einem Teil der europaweiten Seebrücke!

Und hier gehts zum Appell mit den Erstunterzeichner*innen: Appell aus der Münsteraner Zivilgesellschaft_Seenotrettung_1

 

Die Liste der Unterzeichner*innen werden wir hier im folgenden laufend ergänzen:

Einzelpersonen

  1. Adelheid Baumann
  2. Alena Wistuba (MS Seebrücke)
  3. Alina Stillahn
  4. Alexander Bliefernich
  5. Alyssa Saccotelli
  6. Andre Groß
  7. Andrea Blome
  8. Andrea Voß-Frick
  9. Dr. Andreas Oswald
  10. Andreas Rehm (Pastoralreferent St. Franziskus Münster)
  11. Angela Hilchenbach
  12. Angelika Elkemann (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  13. Anita Cronjaeger
  14. Anja Faymonville
  15. Anke Hermes
  16. Anke Pallas (Mitglied der Bezirksvertretung Münster West)
  17. Anke Rosenblatt
  18. Anna Bündgens
  19. Anna Holeck
  20. Annabell Kalsow
  21. Annalisa Mattei
  22. Anne Nibbenhagen (Christliche Initiative Romero e.V.
  23. Anne-Kathrin Schmidt
  24. Annie Hunter (Münster – Stadt der Zuflucht)
  25. Ansgar Schmidt (Mitglied Kreisvorstand DKP Münster, Bezirksvorstand DKP Ruhr-Westfalen)
  26. Aysegül Paran
  27. Barbara Symanzik (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  28. Bärbel Deninger
  29. Beke Beine
  30. Benjamin König
  31. Benjamin Landwehr
  32. Bennet Figge
  33. Prof. Dr. Brigitte Hasenjürgen (KatHO Münster)
  34. Brigitte Hornstein
  35. Brigitte Thomas (Eine-Welt-Forum Münster)
  36. Britta Drude (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  37. Bushra Arnous
  38. Carla Schumacher
  39. Carolin Kitzmann
  40. Celia Meienburg
  41. Charlotte Föcking (WelcomeMünster e.V.)
  42. Charlotte Sonneborn
  43. Christiane Berg (Münster – Stadt der Zuflucht)
  44. Christiane Engelbertz (Flüchtlingshilfe Roxel e. V.)
  45. Claudia Geuer
  46. Claudius Voigt
  47. Cornelia Watermann
  48. Damaris Türk (WelcomeMünster e.V.)
  49. Daniel Hügel
  50. Daphne Klein
  51. Dario Kroll
  52. Dr. David Freis
  53. Dean Stammkötter
  54. Dr. Dieter Kinkelbur
  55. Dirk Frielinghaus
  56. Doris Feldmann (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  57. Dr. Doris Hess-Diebäcker (Münster – Stadt der Zuflucht)
  58. Dorothee Wißen
  59. Edith van Delden (WelcomeMünster e.V.)
  60. Edo Schmidt
  61. Ellen Winter
  62. Elisa Hüller
  63. Elisabeth Böckers-Lenfers
  64. Elisabeth Kötter
  65. Elke Happe
  66. Elke Meiners-Giebel (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  67. Enrica Granado (MS Seebrücke)
  68. Ernest Chigozie Onu (Vors. des Center for Afrika Culture e.V.-MS)
  69. Eva Heineke
  70. Farah El Idrissi (WelcomeMünster e.V.)
  71. Felix Röskenbleck (Netzwerk Kirchenasyl Münster)
  72. Finn Schwennsen
  73. Florian Tenk (Bündnis gegen Abschiebung, ver.di/ DGB Münster)
  74. Floris de Vries
  75. Franz-Thomas Sonka (Diplomtheologe)
  76. Friedrich Meinl
  77. Dr. Georgios Tsakalidis (Münster – Stadt der Zuflucht, Mitglied des Integrationsrates)
  78. Gerhard Schulz (Seelenlicht Münster e.V.)
  79. Gerrit Peters
  80. Gotwin Elges
  81. Guia Camona
  82. Gustav von Blanckenburg
  83. Hannah Adamek
  84. Hannah Roberg
  85. Hannah Schwarzpaul
  86. Hanne Schomacher (Münster – Stadt der Zuflucht)
  87. Heike Schmies
  88. Dr. Heike Specht-Oswald
  89. Heike Wiegmann
  90. Heiko Wischnewski (Ratsmitglied DIE LINKE)
  91. Dr. Heinz-Georg Surmund
  92. Prof. Dr. Helmut Mair
  93. Helga Hendricks
  94. Henrike Mahlmann
  95. Hıdır Ateş (Odak Kulturzentrum e.V.)
  96. Holger Voss
  97. Hubertus Zdebel (Bundestagsabgeordneter DIE LINKE)
  98. Ina Batzke (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  99. Iris Domeh
  100. Isaak Bicks
  101. Isabell Ullrich
  102. Jaclyn Leupold
  103. Jakob Heering (WelcomeMünster e.V.)
  104. Jan Enste (bildender Künstler)
  105. Jan Frederik Potthoff
  106. Jan-Hendrik Herbst
  107. Jana Pydd
  108. Jasmin Kruse
  109. Jelka Luckfiel (MS Seebrücke)
  110. Jens Schneiderheinze (Lila Leeze)
  111. Jens Zumbült
  112. Dr. Jesper Reddig (Münster – Stadt der Zuflucht)
  113. Jessica Kattan (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  114. Jessica Wilde
  115. Johanna Antepohl
  116. Johanna Bauhus
  117. Johanna Wegmann
  118. Johannes Höing
  119. Johannes Wilde
  120. Jonas Erulo
  121. Jonas Höltig
  122. Juan Francisco Gutiérrez González
  123. Judith König
  124. Jule Heinz-Fischer
  125. Julia Schulze Buxloh (Münster – Stadt der Zuflucht)
  126. Julian Engelmann
  127. Karin Vorhauer
  128. Karola Mair
  129. Karsten Schmitz
  130. Katharina Dzelzkalns
  131. Katharina Geuking
  132. Kathrin Barz
  133. Katrin Röntgen
  134. Kerstin Jordan
  135. Kevin Pottmeier
  136. Klaus Blödow
  137. Klaus Bösing
  138. Konstantin Schnieder (MS Seebrücke)
  139. Kristy Sigmeth
  140. Lars Petersen
  141. Lars von Danwitz
  142. Laura Nieweg
  143. Lea Espinoza Garrido (WWU Münster, Frauen*Kollektiv Münster)
  144. Lena Wächter
  145. Lia Kirsch
  146. Lena Geuer
  147. Liam Demmke
  148. Lienhard Dreger
  149. Lilia Hort
  150. Lina Thiel (WelcomeMünster e.V.)
  151. Lisa Hoedtke
  152. Lisa Kruppa
  153. Louisa Pardo
  154. Lukas Hochberger
  155. Lukas Hünemeyer
  156. Lukas Manglus
  157. Lukas Mecking (WelcomeMünster e.V.)
  158. Lukas Weinhold
  159. Magdalena Schulz
  160. Malte Koch (attac münster)
  161. Manfred Hülsken-Fermer (Mitglied der Deutschen FriedensGesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK))
  162. Manfred Kerklau
  163. Marc Nötges
  164. Maren Kümper
  165. Maria Koepsel
  166. Maria Pieper
  167. Maria Winkel
  168. Marianne Kattentidt
  169. Marianne Reckziegel (attac münster)
  170. Marina Wagner
  171. Marita Samson
  172. Dr. Markus Schmitz  (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  173. Marlene Herbst
  174. Marta Bruvers
  175. Martin Kirchner
  176. Martina Fischbach
  177. Martina Goiny
  178. Matthias Welp
  179. Mechthild Klockenbusch
  180. Meik Tafelski
  181. Meike Unland
  182. Melanie Wendker
  183. Metin Güler
  184. Dr. Michael Jung (SPD-Ratsfraktion)
  185. Michael Köstens
  186. Michael Wittmann
  187. Milena Woitschitzke
  188. Minoas Andriotis (Odak Kulturzentrum e.V.)
  189. Miriam Bresch
  190. Nadja Klein
  191. Nele Spengler
  192. Nicola Seliger (Gemeinde Hl. Kreuz Münster)
  193. Nicole Lindenberg (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  194. Nikki Spencer
  195. Niklas Pelizäus-Gengenbach
  196. Nolten Kattentidt
  197. Nora Schomacher (Münster – Stadt der Zuflucht)
  198. Nora Staege (MS Seebrücke)
  199. Norbert Eilinghoff
  200. Notburga Heveling (Vorsitzende Diözesankomitee der Katholiken)
  201. Orane Courtalin
  202. Ortrud Philipp (Ratsmitglied DIE LINKE. Ratsfraktion Münster)
  203. Paula Dubbert (MS Seebrücke)
  204. Petra Dieckmann (Mitglied der Grünen Ratsfraktion)
  205. Philipp de Vries (Mitglied bei B’90/Die Grünen)
  206. Philipp Jabold
  207. Rabea Haase (MS Seebrücke)
  208. Rainer Brunnert (Anne-Frank-Gymnasium Werne, Bergische Universität Wuppertal)
  209. Regina Göschl
  210. Rita Hemsing-Huesmann
  211. Roland Schneider
  212. Ronja Huesmann
  213. Ronja Klauschke
  214. Roxanne Camen
  215. Ruth Ahlbach
  216. Ruth Nientiedt
  217. Ruth Koch
  218. Sabina Krappmann-Klute
  219. Saeid Samar (Flüchtlingsreferent ev. Kirchenkreis)
  220. Sarah Eickelmann
  221. Sarah Khalil (Willkommen in Mecklenbeck)
  222. Sascha Hasse
  223. Sebastian Elak
  224. Seida Bahtovic (MS Seebrücke)
  225. Sergio Rodriguez
  226. Sigrid Kammann
  227. Sigrid van Dornick
  228. Prof. Dr. Silke Hensel
  229. Silke Krajewski
  230. Simon Blicker
  231. Sonja Knecht
  232. Sophie Burkard
  233. Sophie Reuscher
  234. Stefan Heeke
  235. Pfarrer Stefan Jürgens
  236. Stefan Leibold (attac münster)
  237. Stephan Orth
  238. Dr. Stephan Ruderer
  239. Susanne Frieters
  240. Svenja Heuer
  241. Sylvia Dams (attac münster)
  242. Sylvia Rietenberg (Mitglied der Grünen Ratsfraktion)
  243. Theodor Terlutter
  244. Theresa Wollert
  245. Thomas Plenter
  246. Thomas Schauder
  247. Thorsten Jakoby
  248. Tim Schneider
  249. Ulrich Thoden
  250. Ulrike Bock
  251. Ulrike Homberg
  252. Volker Frick
  253. Winny Huesmann
  254. Zinar Ala (Odak Kulturzentrum e.V.)

Arbeitsgruppen

  1. Antifaschistische Linke Münster (ALM)
  2. attac-Regionalgruppe Münster
  3. Ausländische Studierendenvertretung der Universität Münster (ASV)
  4. Bündnis gegen Abschiebungen Münster
  5. BUNDjugend Münster
  6. Caritasverband für die Stadt Münster e. V.
  7. Center for Afrika Culture e.V.-MS
  8. Christliche Initiative Romero e.V.
  9. Cinema & Kurbelkiste
  10. Demokratisch-Kurdisches-Gesellschaftszentrum Münster e.V.
  11. DGB Stadtverband Münster
  12. DIE LINKE. Münster
  13. DKP Münster
  14. Duo Contraviento (Isabel Lipthay/Martin Firgau)
  15. Eine-Welt-Forum Münster
  16. Eine Welt Netz NRW
  17. Flüchtlingshilfe Münster SüdOst
  18. Fossil Free Münster
  19. Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylssuchender e.V. (GGUA)
  20. Grafschaft 31
  21. Hochschulgruppe Analyse und Kritik
  22. Institut für Theologie und Politik (ITP)
  23. Integrationsforum Münster e.V.
  24. Interventionistische Linke (iL) Münster
  25. Juso-Hochschulgruppe Münster
  26. Kaktus – Grüne Jugend Münster
  27. Kneipenkollektiv „Leo:16“
  28. MS Seebrücke
  29. Münster – Stadt der Zuflucht
  30. Netzwerk Kirchenasyl Münster
  31. Netzwerk Solidarität mit Afrin Münster
  32. not*lösung
  33. Occupy Münster
  34. Odak Kulturzentrum e.V.
  35. pax christi Diözesanverband Münster
  36. roots of compassion eG
  37. Sachausschuss für Gerechtigkeit und Weltkirche der Gemeinde Heilig Kreuz
  38. SDS Münster
  39. Solid Kreis Coesfeld
  40. SPD-Ratsfraktion
  41. Sprachenstudio Lernidee
  42. Stadtkomitee der Katholiken in der Stadt Münster
  43. Tierrechtstreff Münster
  44. Verband der Studierenden aus Kurdistan
  45. Verein Die Linse e.V.
  46. WelcomeMünster e.V.
  47. Zugvögel – Grenzen überwinden e.V., Regionalgruppe Münster

27. Juni 2018
von Nora Schomacher
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Nächstes Treffen

Gerade in Zeiten zunehmender Ablehnung Geflüchteter, die bereits angekommen sind und in Zeiten von auf Rettungsschiffen vor der europäischen Küste ausharrenden Geflüchteten bleiben wir aktiv!

Unser nächstes Treffen findet am 10. Juli um 18 Uhr in den Räumen des Integrationsrates (Ludgeriplatz) statt. Interessierte sind wie immer herzlich willkommen!

27. Juni 2018
von Nora Schomacher
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Flashmob am 12.Mai: Münster kann sich der Herausforderung stellen!

Der von unserer Initiative und der „Werkstattgruppe Politik Kinderhaus“ geplante und durchgeführte Flashmob hat mindestens zwei Dinge deutlich gezeigt:

Erstens waren zahlreiche engagierte Menschen am 12. Mai vor der Halle Münsterland und haben mitgemacht, mitgesungen und ein Zeichen gesetzt. Bei dem Flashmob wurde die Anzahl der in Münster lebenden Geflüchteten in Relation zu Menschen in Münster, die keine Fluchtgeschichte haben gestellt. Und es wurde deutlich, dass eine von Teilen des politischen Spektrums genährte Angst vor „zuviel“ allein zahlenmäßig bereits unbegründet ist.

Von den reinen Zahlen völlig unabhängig, ist bunt, farbenfroh und vielfältig außerdem viel schöner als einfarbig und monoton. Die harte Arbeit, die in den Flashmob gesteckt wurde, zahlte sich an diesem frühen Nachmittag aus.

6. Mai 2018
von Nora Schomacher
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Online Petition: Hier kann man unterschreiben!

Liebe Münsteranerinnen, liebe Münsteraner,

wir haben eine Online-Petition gestartet, mit der wir uns explizit an Oberbürgermeister Lewe und die Ratsmitglieder der Stadt wenden.

Wir möchten, dass sich OB und Rat dafür einsetzen, dass Münster über seine Verpflichtungen nach dem bisher geltenden Verteilungsschlüssel hinaus Flüchtlinge aufnimmt. Wir schlagen 370 vor – anlässlich 370 Jahre Westfälischer Friede 2018. 
Durch einen Ratsbeschluss soll die Verwaltung beauftragt werden, Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Auch muss auf Bundes- und Landesebene dafür geworben werden.

Wir sind überzeugt davon, dass dies möglich ist und dass in der gegenwärtigen politischen Situation den Kommunen als den Orten gelebter Solidarität bei der Aufnahme geflüchteter Menschen eine besondere Bedeutung zukommt.

Bitte unterschreibt, bitte unterschreiben Sie unsere Petition und verbreiten Sie sie so gut es geht weiter!

https://weact.campact.de/petitions/munster-stadt-der-zuflucht-370-gefluchtete-zusatzlich-aufnehmen

An alle, die bereits handschriftlich auf unseren Listen unterschrieben haben: Diese Unterzeichnungen bleiben gültig. Aufgrund verschiedener Entwicklungen und einer größeren Reichweite haben wir uns aber nun entschieden, eine Online-Petition zu starten mit aktualisiertem Text. Bitte unterschreiben Sie auch hier!

Die Anzahl der unterstützenden Personen ist enorm wichtig für den Erfolg unseres Anliegens!