Münster – Stadt der Zuflucht

Bündnis für Zuflucht

6. August 2018
von Nora Schomacher
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Appell aus der Zivilgesellschaft: Für eine Aufnahme Seenot-Geretteter in Münster

Wow, das hätten wir uns nicht träumen lassen… Liebe Freund*innen, ganz herzlichen Dank an jede*n Einzelne*n von Euch für diesen so kurzfristigen wie großartigen Ausdruck von Mitmenschlichkeit und Solidarität!!! Vor drei Tagen haben wir Euch angeschrieben und um Unterzeichnung unseres Appells aus der Zivilgesellschaft gebeten. Mehr als 150 ehrenamtlich, gesellschaftspolitisch oder anderweitig engagierte Einzelpersonen und fast 30 Arbeitsgruppen sind diesem spontanen Aufruf am Wochenende gefolgt!

Ihr alle habt uns rückgemeldet, dass Ihr den jüngsten Aussagen von OB Lewe und der Münsteraner CDU widersprecht! Gemeinsam glauben wir, dass sich Münster solidarisch mit Seenot-Geretteten zeigen sollte und dass es in der historischen Verantwortung der Stadt des Westfälischen Friedens liegt, in Not geratene Geflüchtete aufzunehmen! Hiermit veröffentlichen wir unseren Appel aus der Zivilgesellschaft mit den Erstunterzeichnungen.

… und das ist erst der Anfang! Mit den bisherigen Unterschriften haben wir uns heute an die Presse gewandt. Aber wir wollen weitere Unterschriften sammeln! Von jetzt an ist unsere Gegenstimme in der kommunale Debatte öffentlich – berichtet Euren Freund*innen und Kolleg*innen davon, teilt sie in den sozialen Medien! Schickt uns weiter Eure Unterzeichnungen als Einzelpersonen und/oder Gruppen an: stadt-der-zuflucht-ms@gmx.net. Am 19.9. stellen wir im Stadtrat die Einwohner*innenfrage, wie sich die „Friedensstadt“ Münster der rheinischen Initiative anschließen und nach dem Vorbild von Köln, Bonn und Düsseldorf Seenot-Gerettete aufnehmen kann!

Zur Beantwortung dieser Frage soll unser Appell einen kraftvollen Beitrag aus der Zivilgesellschaft leisten! Schon der Verein Eine Welt Netz NRW hatte zuvor zahlreiche Unterschriften bzgl. einer Aufnahme Seenot-Geretteter gesammelt! Durch unseren Appell stellen wir uns darüber hinaus noch einmal explizit und gemeinsam gegen die Aussage des Oberbürgermeisters, eine weitere Aufnahme sei der Bevölkerung „kaum zu vermitteln“.

Über alle Informationen zum Thema halten wir Euch auf dem Laufenden.

Machen wir Münster zu einem echten Ort der Solidarität und zu einem Teil der europaweiten Seebrücke!

Und hier gehts zum Appell mit den Erstunterzeichner*innen: Appell aus der Münsteraner Zivilgesellschaft_Seenotrettung_1

 

Die Liste der Unterzeichner*innen werden wir hier im folgenden laufend ergänzen:

Einzelpersonen

  1. Alena Wistuba (MS Seebrücke)
  2. Alina Stillahn
  3. Alexander Bliefernich
  4. Alyssa Saccotelli
  5. Andre Groß
  6. Andrea Blome
  7. Andrea Voß-Frick
  8. Dr. Andreas Oswald
  9. Andreas Rehm (Pastoralreferent St. Franziskus Münster)
  10. Angela Hilchenbach
  11. Angelika Elkemann (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  12. Anita Cronjaeger
  13. Anja Faymonville
  14. Anke Hermes
  15. Anke Pallas (Mitglied der Bezirksvertretung Münster West)
  16. Anna Bündgens
  17. Anna Holeck
  18. Annabell Kalsow
  19. Annalisa Mattei
  20. Anne Nibbenhagen (Christliche Initiative Romero e.V.
  21. Anne-Kathrin Schmidt
  22. Annie Hunter (Münster – Stadt der Zuflucht)
  23. Ansgar Schmidt (Mitglied Kreisvorstand DKP Münster, Bezirksvorstand DKP Ruhr-Westfalen)
  24. Aysegül Paran
  25. Barbara Symanzik (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  26. Bärbel Deninger
  27. Beke Beine
  28. Benjamin König
  29. Benjamin Landwehr
  30. Bennet Figge
  31. Prof. Dr. Brigitte Hasenjürgen (KatHO Münster)
  32. Brigitte Hornstein
  33. Brigitte Thomas (Eine-Welt-Forum Münster)
  34. Britta Drude (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  35. Bushra Arnous
  36. Charlotte Föcking (WelcomeMünster e.V.)
  37. Charlotte Sonneborn
  38. Christiane Berg (Münster – Stadt der Zuflucht)
  39. Christiane Engelbertz (Flüchtlingshilfe Roxel e. V.)
  40. Claudia Geuer
  41. Cornelia Watermann
  42. Damaris Türk (WelcomeMünster e.V.)
  43. Daniel Hügel
  44. Dario Kroll
  45. Dr. David Freis
  46. Dr. Dieter Kinkelbur
  47. Doris Feldmann (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  48. Dr. Doris Hess-Diebäcker (Münster – Stadt der Zuflucht)
  49. Dorothee Wißen
  50. Edith van Delden (WelcomeMünster e.V.)
  51. Edo Schmidt
  52. Ellen Winter
  53. Elisabeth Böckers-Lenfers
  54. Elisabeth Kötter
  55. Elke Happe
  56. Elke Meiners-Giebel (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  57. Enrica Granado (MS Seebrücke)
  58. Eva Heineke
  59. Farah El Idrissi (WelcomeMünster e.V.)
  60. Felix Röskenbleck (Netzwerk Kirchenasyl Münster)
  61. Finn Schwennsen
  62. Florian Tenk (Bündnis gegen Abschiebung, ver.di/ DGB Münster)
  63. Floris de Vries
  64. Friedrich Meinl
  65. Dr. Georgios Tsakalidis (Münster – Stadt der Zuflucht, Mitglied des Integrationsrates)
  66. Gerrit Peters
  67. Gotwin Elges
  68. Guia Camona
  69. Hannah Roberg
  70. Hannah Schwarzpaul
  71. Hanne Schomacher (Münster – Stadt der Zuflucht)
  72. Heike Schmies
  73. Dr. Heike Specht-Oswald
  74. Heike Wiegmann
  75. Heiko Wischnewski (Ratsmitglied DIE LINKE)
  76. Henrike Mahlmann
  77. Hıdır Ateş (Odak Kulturzentrum e.V.)
  78. Holger Voss
  79. Hubertus Zdebel (Bundestagsabgeordneter DIE LINKE)
  80. Ina Batzke (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  81. Isaak Bicks
  82. Isabell Ullrich
  83. Jaclyn Leupold
  84. Jakob Heering (WelcomeMünster e.V.)
  85. Jan Enste (bildender Künstler)
  86. Jan Frederik Potthoff
  87. Jan-Hendrik Herbst
  88. Jasmin Kruse
  89. Jelka Luckfiel (MS Seebrücke)
  90. Jens Schneiderheinze (Lila Leeze)
  91. Jens Zumbült
  92. Dr. Jesper Reddig (Münster – Stadt der Zuflucht)
  93. Jessica Kattan (Flüchtlingshilfe Roxel e.V.)
  94. Johanna Antepohl
  95. Johanna Wegmann
  96. Johannes Höing
  97. Johannes Wilde
  98. Jonas Erulo
  99. Jonas Höltig
  100. Judith König
  101. Jule Heinz-Fischer
  102. Julia Schulze Buxloh (Münster – Stadt der Zuflucht)
  103. Julian Engelmann
  104. Karin Vorhauer
  105. Karsten Schmitz
  106. Katharina Dzelzkalns
  107. Katharina Geuking
  108. Kathrin Barz
  109. Katrin Röntgen
  110. Kerstin Jordan
  111. Kevin Pottmeier
  112. Klaus Blödow
  113. Klaus Bösing
  114. Konstantin Schnieder (MS Seebrücke)
  115. Kristy Sigmeth
  116. Lars Petersen
  117. Lea Espinoza Garrido (WWU Münster, Frauen*Kollektiv Münster)
  118. Lena Wächter
  119. Lia Kirsch
  120. Lena Geuer
  121. Liam Demmke
  122. Lienhard Dreger
  123. Lilia Hort
  124. Lina Thiel (WelcomeMünster e.V.)
  125. Lisa Hoedtke
  126. Louisa Pardo
  127. Lukas Hochberger
  128. Lukas Hünemeyer
  129. Lukas Manglus
  130. Lukas Mecking (WelcomeMünster e.V.)
  131. Lukas Weinhold
  132. Magdalena Schulz
  133. Manfred Hülsken-Fermer (Mitglied der Deutschen FriedensGesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK))
  134. Manfred Kerklau
  135. Marc Nötges
  136. Maren Kümper
  137. Maria Pieper
  138. Maria Winkel
  139. Marianne Reckziegel (attac münster)
  140. Marina Wagner
  141. Marita Samson
  142. Dr. Markus Schmitz  (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
  143. Marlene Herbst
  144. Marta Bruvers
  145. Martin Kirchner
  146. Martina Fischbach
  147. Martina Goiny
  148. Mechthild Klockenbusch
  149. Meik Tafelski
  150. Meike Unland
  151. Melanie Wendker
  152. Dr. Michael Jung (SPD-Ratsfraktion)
  153. Michael Köstens
  154. Milena Woitschitzke
  155. Minoas Andriotis (Odak Kulturzentrum e.V.)
  156. Miriam Bresch
  157. Nadja Klein
  158. Nicola Seliger (Gemeinde Hl. Kreuz Münster)
  159. Nikki Spencer
  160. Niklas Pelizäus-Gengenbach
  161. Nora Schomacher (Münster – Stadt der Zuflucht)
  162. Nora Staege (MS Seebrücke)
  163. Norbert Eilinghoff
  164. Orane Courtalin
  165. Ortrud Philipp (Ratsmitglied DIE LINKE. Ratsfraktion Münster)
  166. Paula Dubbert (MS Seebrücke)
  167. Petra Dieckmann (Mitglied der Grünen Ratsfraktion)
  168. Philipp de Vries (Mitglied bei B’90/Die Grünen)
  169. Philipp Jabold
  170. Rabea Haase (MS Seebrücke)
  171. Rainer Brunnert (Anne-Frank-Gymnasium Werne, Bergische Universität Wuppertal)
  172. Regina Göschl
  173. Rita Hemsing-Huesmann
  174. Roland Schneider
  175. Ronja Huesmann
  176. Roxanne Camen
  177. Ruth Ahlbach
  178. Ruth Nientiedt
  179. Ruth Koch
  180. Sabina Krappmann-Klute
  181. Saeid Samar (Flüchtlingsreferent ev. Kirchenkreis)
  182. Sarah Khalil (Willkommen in Mecklenbeck)
  183. Sascha Hasse
  184. Sebastian Elak
  185. Seida Bahtovic (MS Seebrücke)
  186. Sergio Rodriguez
  187. Sigrid Kammann
  188. Sigrid van Dornick
  189. Prof. Dr. Silke Hensel
  190. Silke Krajewski
  191. Simon Blicker
  192. Sophie Burkard
  193. Sophie Reuscher
  194. Stefan Heeke
  195. Pfarrer Stefan Jürgens
  196. Stefan Leibold (attac münster)
  197. Stephan Orth
  198. Dr. Stephan Ruderer
  199. Susanne Frieters
  200. Sylvia Dams (attac münster)
  201. Sylvia Rietenberg (Mitglied der Grünen Ratsfraktion)
  202. Theodor Terlutter
  203. Theresa Wollert
  204. Thomas Plenter
  205. Thorsten Jakoby
  206. Ulrich Thoden
  207. Ulrike Bock
  208. Volker Frick
  209. Winny Huesmann
  210. Zinar Ala (Odak Kulturzentrum e.V.)

Arbeitsgruppen

  1. Antifaschistische Linke Münster (ALM)
  2. attac-Regionalgruppe Münster
  3. Ausländische Studierendenvertretung der Universität Münster (ASV)
  4. Bündnis gegen Abschiebungen Münster
  5. Caritasverband für die Stadt Münster e. V.
  6. Christliche Initiative Romero e.V.
  7. Cinema & Kurbelkiste
  8. Demokratisch-Kurdisches-Gesellschaftszentrum Münster e.V.
  9. DIE LINKE. Münster
  10. DKP Münster
  11. Duo Contraviento (Isabel Lipthay/Martin Firgau)
  12. Eine-Welt-Forum Münster
  13. Eine Welt Netz NRW
  14. Flüchtlingshilfe Münster SüdOst
  15. Fossil Free Münster
  16. Hochschulgruppe Analyse und Kritik
  17. Institut für Theologie und Politik (ITP)
  18. Integrationsforum Münster e.V.
  19. Interventionistische Linke (iL) Münster
  20. Juso-Hochschulgruppe Münster
  21. Kneipenkollektiv „Leo:16“
  22. MS Seebrücke
  23. Münster – Stadt der Zuflucht
  24. Netzwerk Kirchenasyl Münster
  25. Netzwerk Solidarität mit Afrin Münster
  26. Odak Kulturzentrum e.V.
  27. pax christi Diözesanverband Münster
  28. roots of compassion eG
  29. Solid Kreis Coesfeld
  30. SDS Münster
  31. SPD-Ratsfraktion
  32. Sprachenstudio Lernidee
  33. Tierrechtstreff Münster
  34. Verband der Studierenden aus Kurdistan
  35. Verein Die Linse e.V.
  36. WelcomeMünster e.V.

27. Juni 2018
von Nora Schomacher
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Nächstes Treffen

Gerade in Zeiten zunehmender Ablehnung Geflüchteter, die bereits angekommen sind und in Zeiten von auf Rettungsschiffen vor der europäischen Küste ausharrenden Geflüchteten bleiben wir aktiv!

Unser nächstes Treffen findet am 10. Juli um 18 Uhr in den Räumen des Integrationsrates (Ludgeriplatz) statt. Interessierte sind wie immer herzlich willkommen!

27. Juni 2018
von Nora Schomacher
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Flashmob am 12.Mai: Münster kann sich der Herausforderung stellen!

Der von unserer Initiative und der „Werkstattgruppe Politik Kinderhaus“ geplante und durchgeführte Flashmob hat mindestens zwei Dinge deutlich gezeigt:

Erstens waren zahlreiche engagierte Menschen am 12. Mai vor der Halle Münsterland und haben mitgemacht, mitgesungen und ein Zeichen gesetzt. Bei dem Flashmob wurde die Anzahl der in Münster lebenden Geflüchteten in Relation zu Menschen in Münster, die keine Fluchtgeschichte haben gestellt. Und es wurde deutlich, dass eine von Teilen des politischen Spektrums genährte Angst vor „zuviel“ allein zahlenmäßig bereits unbegründet ist.

Von den reinen Zahlen völlig unabhängig, ist bunt, farbenfroh und vielfältig außerdem viel schöner als einfarbig und monoton. Die harte Arbeit, die in den Flashmob gesteckt wurde, zahlte sich an diesem frühen Nachmittag aus.

6. Mai 2018
von Nora Schomacher
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Online Petition: Hier kann man unterschreiben!

Liebe Münsteranerinnen, liebe Münsteraner,

wir haben eine Online-Petition gestartet, mit der wir uns explizit an Oberbürgermeister Lewe und die Ratsmitglieder der Stadt wenden.

Wir möchten, dass sich OB und Rat dafür einsetzen, dass Münster über seine Verpflichtungen nach dem bisher geltenden Verteilungsschlüssel hinaus Flüchtlinge aufnimmt. Wir schlagen 370 vor – anlässlich 370 Jahre Westfälischer Friede 2018. 
Durch einen Ratsbeschluss soll die Verwaltung beauftragt werden, Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Auch muss auf Bundes- und Landesebene dafür geworben werden.

Wir sind überzeugt davon, dass dies möglich ist und dass in der gegenwärtigen politischen Situation den Kommunen als den Orten gelebter Solidarität bei der Aufnahme geflüchteter Menschen eine besondere Bedeutung zukommt.

Bitte unterschreibt, bitte unterschreiben Sie unsere Petition und verbreiten Sie sie so gut es geht weiter!

https://weact.campact.de/petitions/munster-stadt-der-zuflucht-370-gefluchtete-zusatzlich-aufnehmen

An alle, die bereits handschriftlich auf unseren Listen unterschrieben haben: Diese Unterzeichnungen bleiben gültig. Aufgrund verschiedener Entwicklungen und einer größeren Reichweite haben wir uns aber nun entschieden, eine Online-Petition zu starten mit aktualisiertem Text. Bitte unterschreiben Sie auch hier!

Die Anzahl der unterstützenden Personen ist enorm wichtig für den Erfolg unseres Anliegens!

6. Mai 2018
von Nora Schomacher
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Flashmob vor dem Jovel: 12.Mai, 13.00 Uhr

Flashmob 3 : 300

Kommt und macht mit!

Wo? Halle Münsterland, Albersloher Weg

Wann? 12.05.18, 13.00 Uhr

(ab 10.30 Uhr Mahnwache mit Performance)
Wir wollen leibhaftig zeigen, wie sich das Verhältnis Geflüchtete und nicht geflüchtete Einwohner Münsters zahlenmäßig darstellt, um deutlich zu machen, dass Münster mehr kann!

Die Initiative Münster – Stadt der Zuflucht setzt sich für eine zusätzliche Aufnahme von 370 geflüchteten Menschen ein, die derzeit an den südlichen Rändern Europas, insbesondere in Griechenland, Italien und Serbien in Ungewissheit und Elend leben. Die Zahl 370 ist eine symbolische Zahl, die für die Jahre seit dem Abschluss des Westfälischen Friedens steht. Insbesondere geht es uns um verletzliche Gruppen wie Kranke, allein reisende Jugendliche und Frauen sowie um Menschen, deren Angehörige bereits in Münster leben.

Durch einen entsprechenden Ratsbeschluss soll die Verwaltung der Stadt beauftragt werden, Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Deshalb: Kommt am Europatag zum Flashmob und macht mit und setzt so ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Geflüchteten, die vor der Festung Europa gestrandet sind!

Von diesem Katholikentag könnte ein wirkliches Zeichen des Friedens ausgehen!

6. Mai 2018
von Nora Schomacher
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Stadt der Zuflucht fordert auch auf dem Katholikentag: 370 Geflüchtete zusätzlich aufnehmen!

Es fehlen Lebensmittel. Es gibt zu wenig Ärzte, Psychologen, Rechtsberater. Aber das Schlimmste für die Menschen ist die fehlende Perspektive. Auf Lesbos herrscht eine Art „Asyl-Lotterie“.


Das berichtet Andre B., ein Freiwilliger von „No-Border-Kitchen“, der gerade von einem mehrmonatigen Einsatz auf Lesbos zurück ist. Dort harren noch immer Geflüchtete in völlig überfüllten Lagern und zum Teil auf der Straße aus und hoffen auf europäische Solidarität. Und die Anzahl der hilfesuchenden Menschen wächst weiterhin.

In Münster setzt sich die Initiative „Münster – Stadt der Zuflucht“ für diese Menschen ein:

Wir fordern, dass Münster über seine Verpflichtungen hinaus die symbolische Zahl von 370 Geflüchteten aufnimmt, um ein Zeichen für europäische Solidarität zu setzen. Die symbolische Zahl 370 bezieht sich hierbei auf die Jahre, die seit dem Westfälischen Frieden vergangen sind; als Friedensstadt ist Münster unserer Ansicht nach besonders in der Verantwortung. Neben dem Katholikentag unter dem Motto „Suche Frieden“ und der großen Friedensausstellung in vier Museen würde dieses Engagement Münster gut zu Gesicht stehen, zumal die Kapazitäten vorhanden sind.
Wir sind überzeugt, dass in der gegenwärtigen politischen Situation den Kommunen als den Orten gelebter Solidarität bei der Aufnahme geflüchteter Menschen eine besondere Bedeutung zukommt.
Wir fühlen uns in dieser Meinung bestärkt durch ähnliche zivilgesellschaftliche Initiativen in etwa 15 anderen deutschen Städten und in weiteren europäischen Städten u.a. in Polen, Schweden, Frankreich und Spanien. Auch Osnabrück als zweite Stadt des Westfälischen Friedens ist mittlerweile durch einen Ratsbeschluss eine Stadt der Zuflucht und der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode unterstützt dieses Vorhaben.
Wir wissen, dass die Aufnahme einer gewissen Anzahl von Menschen aus dem europäischen Ausland nur ein kleiner Beitrag wäre angesichts der globalen Situation. Nichtsdestotrotz läge darin ein großer symbolischer Wert und es wäre zumindest ein kleiner Schritt in Richtung legaler Zufluchtswege und einer humanen und nachhaltigen Aufnahme Geflüchteter. Starke und klar positionierte Kommunen könnten und sollten dabei eine wichtige Rolle spielen.

Um unser Ziel in Münster zu erreichen, möchten wir folgenden Ratsbeschluss erwirken:
Der Rat möge die Verwaltung beauftragen, Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten, um die Aufnahme dieser zusätzlichen Geflüchteten zu ermöglichen.

Unterstützen Sie unsere Initiative durch eine Unterschrift (online oder hier vor Ort):

www.ms-stadt-der-zuflucht.de

https://weact.campact.de/petitions/munster-stadt-der-zuflucht-370-gefluchtete-zusatzlich-aufnehmen

1. Februar 2018
von Nora Schomacher
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„Exodus“ im Cinema am 21. Februar 2018

ExodusPlakat

Im Cinema an der Warendorfer Straße läuft am 21.Februar um 19 Uhr der Film „Exodus – Where I Come From Is Disappearing“ von Hank Levine. In Kooperation mit dem Cinema bekommen wir als Initiative die Möglichkeit, in den Film einzuführen, unsere Ideen vorzustellen und im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur offenen Diskussion mit Mitgliedern unserer Initiative im Garbo. Mehr Informationen finden Sie unter dem obigen Link und in der aktuellen „Linse“.

Wir freuen uns auf einen anregenden und sicherlich bewegenden Abend mit vielen Gesprächen und regem Austausch.